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Mannheim – Jobs for Future – zahlreiche Schulen vertreten

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    Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar – Jobs for Future – Schulen mit Bonus-Tracks

    Auf der Jobs for Future – Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung vom 1. bis 3. März in der Maimarkthalle Mannheim stellen sich Schulen vor, die mehr als nur das Abschlusszeugnis bieten

    Berufswahl beginnt in der Schule – und bei der Wahl der passenden Schule. Das bedeutet nicht, sich allzu frühzeitig zu binden, sondern: die bestmöglichen Voraussetzungen für die Zukunft zu schaffen. Die gute Nachricht: Welche Schule man auch besucht hat – es gibt fast immer Möglichkeiten, weiterzulernen, sich weiter zu qualifizieren, nach oben zu kommen. Die weniger gute: Das durchlässige Schulsystem wirkt nicht immer übersichtlich. Da hilft nur Beratung – wie bei der Messe Jobs for Future, wo Fachleute von rund 300 Ausstellern bereit stehen, um Lernwilligen individuelle Wege in die Zukunft zu erläutern. Unter den Ausstellern sind auch viele Schulen. Die Jobs for Future findet vom 1. bis 3. März in der Maimarkthalle Mannheim statt und ist an allen drei Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    Die Jobs for Future ist Süddeutschlands größte Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung. Hier stellen sich Schulen vor, die mit dem klassischen Bildungsabschluss – mittlere Reife oder Hochschulreife – weitere Inhalte verbinden, zum Beispiel eine Berufsausbildung. In Fachgymnasien werden spezielle Interessen und Begabungen vertieft. Absolventen von Fachschulen erwerben neben einschlägigen Kenntnissen oft auch die Fachhochschulreife. In Berufskollegs können Abitur und mittlere Reife nachgeholt werden. Es lohnt sich also, sich auf der Jobs for Future umzusehen und mit Schulleitern ins Gespräch zu kommen – sowohl für Eltern mit ihren Kindern als auch für Erwachsene, die gerne nachträglich einen Bildungsabschluss erwerben möchten.

    Zwischen Förderschule und (Fach-)Abitur

    Erst mal einen Hauptschulabschluss erwerben: Das Berufsvorbereitungsjahr führt Hauptschüler und Förderschüler zu einem Abschluss, der dem Hauptschulabschluss entspricht. Angeboten wird das Berufsvorbereitungsjahr in Berufsbildungswerken, aber auch in vielen berufsbildenden Schulen.

    Der Hauptschulabschluss öffnet die Tür zu zahlreichen Ausbildungsberufen – entweder in dualer Ausbildung oder in einer Berufsfachschule oder in einer Kombination von beidem. Beispiele sind etwa die zweijährige Berufsfachschule Elektrotechnik oder die einjährige Berufsfachschule Holz, die als erstes Ausbildungsjahr für das Schreinerhandwerk anerkannt ist.

    Berufliche Grundbildung und erweiterte Theorie verbindet die zweijährige Berufsfachschule für Labortechnik. Sie führt zur Fachschulreife.
    Hauptschülerinnen und Hauptschüler mit Abschluss können auf der Wirtschaftsschule die Mittlere Reife erlangen und sich so auf die Arbeitswelt oder auf weiterführende Schulen vorbereiten.

    Realschüler können sich in Berufskollegs in den Sparten Wirtschaft, Fremdsprachen und IT weiterbilden und danach ins Berufsleben einsteigen oder bis zur Fachhochschulreife weiterlernen. Mit der mittleren Reife steht ihnen zum Beispiel das Technische Berufskolleg mit den Fachrichtungen Computergestützte Fertigung oder Kommunikation und Gestaltung offen.

    Schwerpunkte setzen können Schülerinnen und Schüler am Sozialpädagogischen oder Technischen Gymnasium, zum Beispiel in Gestaltungs- und Medientechnik.

    Studieren schon während der Schulzeit

    Lust an Leistung: Besonders begabte Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, schon während der normalen Schulzeit etwas mehr zu lernen – zum Beispiel im Juniorprogramm für die Klassen 5 bis 8. Ab der 8. Klasse können Schüler parallel zur Schule studieren und pro Semester 2 – 3 Leistungsscheine erwerben, die mit dem Abitur staatlich anerkannt sind und zum weiteren Studium an jeder deutschen Universität berechtigen.

    Mit dem Abschluss beginnen: Abi oder mittlere Reife nachholen

    Für einen Abschluss ist es nie zu spät: Speziell für Erwachsene bieten Berufskollegs und Abendgymnasien Kurse an, die zum Abitur führen. Die Lernwilligen können dabei entweder ganztags die Schulbank drücken oder neben Beruf oder Familien-/Pflegetätigkeit Abendkurse besuchen. Welche Möglichkeit die jeweils passende ist und welche Fördermöglichkeiten es gibt, erläutern die Fachleute der Bildungsträger auf der Jobs for Future und beraten die Besucherinnen und Besucher individuell.

    Die Jobs for Future – Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung ist vom 1. bis 3. März, täglich von 10 bis 18 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.
    Pressemitteilungen und Bilder gibt es zum Download unter www.jobsforfuture-mannheim.de.





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