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Heidelberg – Anerkennungsurkunde für vhs bei Heidelberger Präventionspreis

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    Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar – Für den Kurs „Fit und sicher mit facebook & Co.“ (Kursleiter Damir Matesic) erhielt die Volkshochschule Heidelberg e.V. für ihre Beteiligung am „Heidelberger Präventionspreis“ eine Anerkennungsurkunde. Viele Millionen Menschen sind weltweit in sozialen Netzwerken aktiv, kontaktieren und informieren sich dort, Gleichgesinnte schließen sich in sogenannten Communities zusammen. Im Kurs erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die Geschichte und Vielfalt sowie das Potenzial von Web 2.0-Diensten wie Twitter, Facebook, xVZ, Xing oder wer-kennt-wen. Sie lernen, wie sie social networks für Kontakte, Kommunikation etc. nutzen können. Auch Wissensmanagement mit WIKI (Grundlagen), potenzielle Gefahren, etwa für Datenschutz und Privatsphäre, werden thematisiert.

    Der mit bis zu 1000 € dotierte, jährlich ausgeschriebene Heidelberger Präventionspreis wurde vom Verein Sicheres Heidelberg e.V. anlässlich des 10-jährigen Vereinsjubiläums im Jahr 2009 ins Leben gerufen. Die Auszeichnung soll dazu dienen, all denjenigen öffentliche Aufmerksamkeit zuteilwerden zu lassen, die sich tagtäglich und oftmals auch im Hintergrund mit guten Ideen und Projekten darum bemühen, das Leben und Arbeiten in Heidelberg sicher zu machen und somit die hohe Attraktivität der Stadt zu erhalten. Darüberhinaus werden die Bewerber für ihr Engagement in der Prävention mit einer Anerkennungsurkunde ausgezeichnet.

    Die Volkshochschule qualifiziert derzeit auch etwa 40 Erzieherinnen und Tagesmütter aus Heidelberg und Eppelheim in praktischer Medienkompetenz, ein Projekt das vom Volkshochschulverband Baden-Württemberg e.V. und „Schulen ans Netz e.V.“ organisiert wird.

    Sicher gibt es viele Menschen, die bei Gefahr helfen würden, sich aber nicht trauen, weil ihnen entsprechendes Wissen und Handlungssicherheit fehlen. Daher fand Anfang Dezember in der Volkshochschule in Kooperation mit dem Verein Sicheres Heidelberg e.V. unter dem Motto „Schnell weg – zwischen Panik und Gewissen“ erstmals ein sehr gut besuchtes Training der Zivilcourage für Erwachsene statt. Die Rückmeldungen der Teilnehmer/innen waren überaus positiv. Was bisher gefehlt hat, um die Kampagne zur Zivilcourage zu vervollständigen, war ein Angebot, das sich an Erwachsene richtet. Auf der Grundlage der Kampagne des hessischen Netzwerkes gegen Gewalt „Gewalt-sehen-helfen“ hat SicherHeid e.V. in Kooperation mit Prävention Rhein-Neckar e.V. und der Polizei und gemeinsam mit der Heidelberger Theaterpädagogin und Erziehungswissenschaftlerin Stefanie Ferdinand ein pädagogisches Konzept zur Umsetzung von Wissensvermittlung im Bereich Zivilcourage entwickelt. Entstanden ist ein Veranstaltungslayout mit einem theoretischen Teil, aber vor allen Dingen mit praktischen Übungen für die Zielgruppe Jugendliche und Erwachsene. Die Veranstaltungen werden öffentlich beworben bzw. können auch für geschlossene Gruppen angeboten werden. Anfragen hierzu bitte per E-Mail an SicherHeid e.V.: info@sicherheid.de. Weitere Kurse in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis werden folgen.





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