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Sinsheim – Volleyball 1. Bundesliga – Pokalaus in Suhl

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    Sinsheim /Metropolregion Rhein-Neckar – Volleyball 1. Bundesliga envacom volleys sinsheim“ – „Wolfsgrube war nicht auszuhöhlen“
    Der Pokal ist „unser Ding“, so das Motto des Pokalachtelfinalgegners VfB Suhl. Nach drei Finalteilnahmen in den letzten vier Jahren und dem Pokalsieg 2008 haben die Thüringer ihr Lieblingskind gefunden. Muss der Gegner dann noch in der Wolfsgrube antreten ergibt das eine weitere Hürde, die nur schwer zu überwinden ist.
    So gesehen war es für die envacom volleys sinsheim sicherlich keine Reise ins Ungewisse, „wir wollten uns trotz der hohen Bürde des Gegners und der derzeitigen Situation einfach ein Stück weit weiterentwickeln, was uns beim 0:3 (19:25, 12:25, 20:25) dann leider nicht gelungen ist“ so das Fazit von Trainer Stefan Bräuer nach der Partie am Donnerstagabend.
    Während die Kraichgauer ohne den verletzten Libero Jule Schneider antreten musste, stand in Suhler Reihen mit Suzana Cebic der Libero des aktuellen Europameisters Serbien. Ohne eine stabile Annahme wird in der Summe auch das Zuspiel schwierig, der perfekte Ball will und kann kaum gelingen. Der Druck wächst von Schulter zu Schulter und plötzlich beginnt es überall zu brennen.
    Gastgeber Suhl konnte sich in den vergangenen Wochen intensiv auf das Pokalspiel und den Neustart der Liga vorbereiten und präsentierte dabei erstmals seine letzten Neuzugänge Susanne Jacobi (USA) und Laura Dijkema (NED), die Trainer Felix Koslowski punktuell einsetzte.
    Während Suhl somit aus dem Vollen schöpfen konnte war bei den envacom volleys sinsheim nur ein einfacher Spielaufbau möglich, Stefan Bräuer verbleiben derzeit einfach keine Alternativen. Wenn es dann nicht läuft, bricht ein ganzes Gerüst schnell in sich zusammen. Der Druck, der auf den fitten Spielerinnen lastet, ist enorm und die gerade genesenen Spielerinnen benötigen ihre Zeit um wieder Vollgas geben zu können.
    Sicher schmeichelt das 0:3 den Kraichgauerinnen nicht, es ist jedoch gegen einen auch international spielenden Gegner verkraftbar. So wird es ein steiniger Weg werden, den Stefan Bräuer mit seinem Team vor sich hat. „Wir müssen uns wieder rankämpfen, es wäre zu einfach gerade jetzt den Kopf in den Sand stecken“. Zeit verbleibt dafür sowieso keine, die Liga wartet mit englischen Wochen auf und die Kraichgauer werden dabei in die Erfolgspur finden. In der kommenden Woche erwarten die envacom volleys sinsheim am Mittwoch den Rekordmeister USC Münster und am Samstag TSV Bayer 04 Leverkusen in der Messehalle 6.
    -ska-

    Weitere Informationen: www.envacom-volleys-sinsheim.de





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