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Mannheim – 1. Hockeybundesliga Herren: Endspurt vor der Winterpause startet

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    Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Nur Harvestehude muss zwei Mal ran / Topspiel in Berlin – Für die meisten Vereine der hockeyliga Herren ist das kommende Wochenende ein einfacher Spieltag. Lediglich der Harvestehuder THC muss wieder zwei Mal ran und tritt dabei zum Spitzenspiel des Dritten beim Zweiten in Berlin an. Für die kriselnden Teams des UHC Hamburg und des Club an der Alster geht es an diesem Wochenende auch darum, sich noch einmal für den am 21. Oktober im belgischen Antwerpen startenden zweiten Teil der EHL-Vorrunde einzuspielen. Der Crefelder HTC hingegen hat spielfrei.
    Die Harvestehuder haben sich in dieser engen Liga bislang eine gute Ausgangsposition erarbeitet, auch wenn es am vergangenen Wochenende „nur“ vier Punkte zu holen gab. „Wir wollen den Tabellenplatz zumindest behaupten, nach Möglichkeit mit einem Sieg beim BHC aber vielleicht auch noch verbessern“, sagt Tobias Hauke vom HTHC, der mit der Ansetzung Samstagabend und Sonntagmittag ein anstrengendes Wochenende auf sich und sein Team zukommen sieht. „Wir fahren aber mit breiter Brust nach Berlin und konzentrieren uns erstmal voll auf den BHC. Das ist ein starkes Team, das gerade zu Hause schwer zu schlagen sein wird“, weiß der Nationalspieler. „Wir müssen aber noch an unserer Defensive arbeiten, denn das wird wohl der Schlüssel zum Sieg sein. Offensiv sind wir sehr gut, auch wenn Tobias Lietz weiter ausfällt.“ Am Sonntag bei Blau-Weiss wird es vom Papier her zwar einfacher, doch diese Berliner brauchen im Abstiegskampf jeden Punkt und werden daher alles daran setzen, einen möglicherweise vom Vortag noch etwas ausgepowerten HTHC zu schlagen.
    Gut gespielt: Davon kann man sich beim SC Frankfurt 1880 nichts kaufen. Punkte müssen her. Da kommt es gelegen, dass man gegen Tabellenschlusslicht Alster wieder auf eigenem Platz antritt, wo man bislang stabiler auftritt. „Bei uns wird entscheidend sein, wie wir das schwierige letzte Wochenende aus den Köpfen bekommen“, so Trainer Erik Koppenhöfer. „Zum Glück haben wir diesmal nur ein Spiel, auch wenn es gegen den Deutschen Meister geht.“ Auch wenn die Hamburger am Tabellenende stehen, schiebt man beim SC dem Gast die Favoritenrolle zu, aber „wenn wir uns von unseren Zuschauern beflügeln lassen, dann sind drei Punkte gegen den Abstieg drin.“ Mannheim gegen den UHC: Was in der letzten Saison noch ein absolutes Topspiel war, ist diesmal ein Mittelfeld-Duell. Beim UHC ist die Lage noch immer angespannt. „Wir haben noch immer jede Menge Ausfälle, müssen diese Phase aber überstehen und dabei möglichst viele Punkte einsammeln“, so Martin Schultze. „Dann können wir im Frühjahr wieder angreifen.“ Nach den sechs Punkten vom letzten Wochenende könne man aber erstmal befreit nach Mannheim fahren und sehen, ob man da nicht Punkte mitnehmen kann. Immerhin kehrt Mathias Müller in den Kader zurück, bei Jan Simon und Florian Fuchs wird kurzfristig über einen Einsatz entschieden. Fehlen könnten ein paar Youngster, die womöglich bei der Zwischenrunde der Jugend-DM auflaufen werden. In Mannheim will man jetzt endlich mal wieder Nägel mit Köpfen machen: „Es reicht nicht, wenn man glaubt, gut zu sein“, sagt Coach Torsten Althoff. „Man muss auch mal entsprechend Leistung bringen.“ Dass soll im letzten Spiel vor der Winterpause gelingen. Man sein kompakt, alle sind an Bord. Da sollen natürlich drei Punkte her. Der MHC erwartet jedoch – wie in jedem Spiel in dieser engen Liga – wieder eine heiß umkämpfte Partie. Bereits am Freitagabend empfängt Schwarz-Weiß Neuss den HTC Uhlenhorst aus Mülheim, der sich nach dem erfolgreichen EHL-Auftritt sicher neues Selbstvertrauen geholt hat. Mit Punkten rechnet man beim Aufsteiger sicher nicht unbedingt, auf eigener Anlage ist man aber zumindest in der Lage, dem Favoriten einen harten Fight zu liefern. Nach nur vier Punkten aus den letzten drei Partien sollen für Tabellenführer Rot-Weiss Köln wieder drei Punkte her. Da kommt der Düsseldorfer HC scheinbar gerade recht, aber die DHCer haben bewiesen, dass sie gerade zu Hause (nur eine Niederlage in fünf Heimspielen)
    in der Lage sind, auch den „Großen“ ein Bein zu stellen. Unterschätzen wird man den rheinischen Nachbarn sicher nicht, zumal die personelle Situation bei den Rot-Weissen nach wie vor nicht rosig ist. DHC-Coach Uli Bergmann gibt die Favoritenrolle dennoch gerne ab: „Köln ist aufgrund seiner Spielstärke und Nationalspielerdichte klarer Favorit. Wir werden uns bestmöglich darauf vorbereiten und mal sehen, wie wir mithalten können.“

    Freitag, 14.10.2011
    Schwarz-Weiß Neuss – Uhlenhorst Mülheim 20:00

    Samstag, 15.10.2011
    Mannheimer HC – UHC Hamburg 15:00
    Berliner HC – Harvestehuder THC 17:00
    Düsseldorfer HC – Rot-Weiss Köln 17:00
    SC Frankfurt 1880 – Club an der Alster 17:00

    Sonntag, 16.10.2011
    Blau-Weiss Berlin – Harvestehuder 12:00





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