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Mannheim – MHC Damen gewinnen erstes Viertelfinale

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    Mannheim nutzt Heimvorteil zur Führung – Aufsteiger Mannheim konnte den Heimvorteil im ersten Viertelfinalspiel gegen RW Köln nutzen und durch einen 2:1-Erfolg (1:1) in der Best-of-three-Serie in Führung gehen. Die zweite Begegnung findet am 7. Mai in Köln statt, wo auch ein eventuell nötiges drittes Entscheidungsspiel am 8. Mai ausgetragen würde. Vor etwa 250 Zuschauern hatte die US-Amerikanerin Ebony Barber Mannheim nach einer guten Viertelstunde in Führung geschossen, bevor Nicole Pahl noch vor dem Wechsel ausglich. Maxi Pohl sorgte zehn Minuten vor Schluss für den Siegtreffer der Kurpfälzerinnen..

    Die beiden Trainer erlebten die Partie völlig unterschiedlich. Während Mannheims Andreas Höppner von einem guten, spannenden Match sprach, wertete Kölns Markus Lonnes die Partie als eine der „schlechtesten Bundesliga-Begegnungen, die ich je gesehen habe.” Lonnes: „Das Spiel war recht lahm. Meine Mannschaft hatte ein Chancenverhältnis von etwa 3:1 für uns, das wir aber fast jämmerlich vergeben haben. Das war einfach eine schlechte Leistung von uns. Die kann es ja auch mal geben. Bei den Ecken sind wir mit dem Platz leider auch nicht so zurechtgekommen, wie ich das gern gehabt hätte. Jetzt müssen wir schauen, wie es nächste Woche bei uns in Köln läuft.“

    Andreas Höppner freute sich über den Erfolg: „Dass wir mit dieser jungen Mannschaft erst Platz fünf in der Tabelle belegt haben und jetzt dieses Viertelfinale so nach Hause gebracht haben, das macht mich schon stolz. Nächste Woche müssen wir ohne Lea Goerdt und Elena Willig, die ihren Medizinertest schreibt, auskommen. Dafür werden zwei 94er Jahrgänge in die Bresche springen müssen. Schauen wir mal, wie sich das auswirkt.“

    In der Anfangsphase der Partie in Mannheim hatten die Kölnerinnen noch die etwas besseren Chancen, weil die Hausherren gegen die Raumdeckung der Gäste noch nicht sicher stand. Doch Maren Heinz zeigte gegen teilweise allein auf sie zulaufende Stürmerinnen mehrere Glanztaten, unter anderem zweimal gegen die spätere Torschützin Maxi Pohl und drei Mal im Laufe der Partie gegen Anna Geiter. Ebony Barber sorgte mit einem Feldtor schließlich für die Führung der Quadratestädter, als sie von halbrechts in den Kreis eindrang und zum 1:0 ins lange Eck traf.

    Doch knapp zehn Minuten später gelang Nicole Pahl der Ausgleich, als sie ihren Schläger in einen langen Ball hielt, der in den Mannheimer Kreis geschlagen wurde, und mit dem Abfälscher Heinz keine Chance ließ. Aus Sicht von Andreas Höppner blieb die Partie auch in der zweiten Halbzeit auf Augenhöhe. Beide Teams konnten ihre Strafecken nicht nutzen. So war es auch ein Feldtor, das die Partie entschied. Maxi Pohl nutzte eine Freischlag-Variante der Mannheimer zehn Minuten vor Schluss zum 2:1-Siegtreffer.

    Mannheimer HC – Rot-Weiss Köln 2:1 (1:1)Tore:1:0 Ebony Barber (17.) 1:1 Nicole Pahl (25.)2:1 Maxi Pohl (60.) Ecken:3 (0 Tore) / 5 (0 Tore)Zuschauer:250Schiedsrichter:Gerl / Lange

    Quelle: www.hockeyliga.de





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